Die Kroatische Zentrale für Tourismus organisierte in Zusammenarbeit mit der Tourismusgemeinschaft der Gespanschaft Zagreb und der Tourismusgemeinschaft der Stadt Velika Gorica einen Workshop für Vertreter der kroatischen EDEN-Destinationen (European Destinations of Excellence). Die Veranstaltung fand im Besucherzentrum Velika Gorica statt und stand unter dem Leitthema „Schutzgebiete – Nachhaltigkeit und Tourismus“.

An dem Workshop nahmen rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil, darunter Vertreter kroatischer EDEN-Destinationen, des Ministeriums für Tourismus und Sport, der Kroatischen Zentrale für Tourismus sowie verschiedener Schutzgebiete. Im Rahmen der Veranstaltung hielt Kirsi Hyvärinen, Expertin für nachhaltigen Tourismus und Destinationsmanagement, einen Fachvortrag. Sie betonte, dass Destination Management Organisationen (DMOs) wesentlich dazu beitragen können, Schutzgebiete als touristische Attraktionen im Einklang mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu entwickeln und verantwortungsvoll zu bewirtschaften.
Maša Klemenčič von der Slowenischen Tourismusorganisation stellte die slowenische Perspektive des nachhaltigen Tourismus vor und präsentierte das Programm sowie das Konzept des Green Scheme of Slovenian Tourism. Besonderes Augenmerk legte sie auf die Zertifizierung geschützter Naturgebiete.

Als Beispiele bewährter Verfahren in Kroatien wurden der Nationalpark Nördlicher Velebit, der Naturpark Velebit sowie die Destination Slunj – Rastoke vorgestellt. Vedran Katalinić vom Nationalpark Nördlicher Velebit hob die Bedeutung von Bildung und kontinuierlicher Entwicklung als wesentliche Erfolgsfaktoren des Nationalparks hervor. Jasmina Mrkonja, Direktorin der Tourismusgemeinschaft der Stadt Slunj, präsentierte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Maßnahmen und Aktivitäten, die dazu beigetragen haben, dass Slunj auf die Liste der Best Tourism Villages der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UN Tourism, ehemals UNWTO) aufgenommen wurde.









