Drei Tourismusdestinationen im östlichen Teil der Gespanschaft Zagreb – die Städte Sveti Ivan Zelina, Dugo Selo und Vrbovec – haben ihre Kräfte im Rahmen eines gemeinsamen Projekts gebündelt, um das außergewöhnliche Potenzial ihrer Region für den Ausflugs- und Outdoor-Tourismus gezielt weiterzuentwickeln.
In den vergangenen zwei Jahren wurde mit Unterstützung der Kroatischen Zentrale für Tourismus sowie der Tourismusgemeinschaft der Gespanschaft Zagreb und in Zusammenarbeit mit der auf innovative und nachhaltige Destinationsentwicklung spezialisierten Agentur SPOT eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt. Ziel war es, das touristische Grundangebot der Region durch sportliche und abenteuerorientierte Outdoor-Erlebnisse – insbesondere im Radtourismus – zu erweitern. Die sanfte und abwechslungsreiche Landschaft, ein gut ausgebautes Netz an lokalen Straßen und Wegen sowie zahlreiche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten bieten ideale Voraussetzungen für die Entwicklung attraktiver Radtourismusprodukte.
Im bisherigen Projektverlauf wurden neue Radwege konzipiert, ausgeschildert und kartiert. Besonders hervorzuheben ist die destinationsübergreifende Route, die die Zentren aller drei Städte miteinander verbindet. Darüber hinaus wurden professionelle Werbefotografien erstellt, ein modernes visuelles Erscheinungsbild entwickelt und eine digitale Radwegkarte geschaffen. Als Höhepunkt des Projekts entstand ein zeitgemäßes Orientierungs- und Interpretationssystem, mit dem im Rahmen einer Pilotmaßnahme die Rundroute der Destination beschildert wurde.
Die Informationstafeln wurden entsprechend dem neuen visuellen Erscheinungsbild der Destination gestaltet und an fünf Standorten entlang der Route in Dugo Selo, Sveti Ivan Zelina und Vrbovec installiert. Dadurch erhalten die neuen radtouristischen Angebote der Region zusätzlichen Mehrwert.
Die Entwicklung des Outdoor-Angebots wird auch im Jahr 2025 fortgesetzt. Geplant sind die weitere Erweiterung der touristischen Inhalte und der Marketing- und Promotionsinfrastruktur sowie die intensive Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, um das Outdoor-Potenzial dieses Teils der Gespanschaft Zagreb bestmöglich zu nutzen.
Marinka Zubčić Mubrin, Direktorin der Tourismusgemeinschaft der Stadt Sveti Ivan Zelina und Projektkoordinatorin, erklärt: „In unseren zukünftigen Planungen werden wir den Schwerpunkt weiterhin auf die Partnerschaft der drei Tourismusgemeinschaften, die Bewahrung der Authentizität, ökologische Verantwortung, Innovation sowie eine Kultur der Qualitätssteigerung legen. Diese Prinzipien bilden die Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Tourismusentwicklung in unseren Städten. Aktiver Tourismus – darunter Wandern, Radfahren, Angeln und weitere Sportaktivitäten – wird Abenteuerlustige und Naturliebhaber gleichermaßen ansprechen. Neue Technologien verbessern das Gästeerlebnis und tragen zur effektiveren Vermarktung unserer Destinationen bei. Daher müssen unsere Aktivitäten gezielt auf diese Zielgruppen ausgerichtet und an deren Bedürfnisse angepasst werden.“
Bedürfnisse angepasst werden.“ Jasna Benedik, Direktorin der Tourismusgemeinschaft der Stadt Vrbovec, betont: „Durch die Zusammenarbeit der drei Tourismusgemeinschaften im Osten der Gespanschaft Zagreb möchten wir die Entwicklung neuer touristischer Angebote fördern, die auf Outdoor-Tourismus basieren. Die Nähe zu Zagreb als wichtigstem Quellmarkt bietet ideale Voraussetzungen für die Entwicklung von Angeboten wie dem Radtourismus. Durch die Zusammenarbeit lassen sich die gesetzten Ziele leichter erreichen und die touristische Vermarktung dieser Region umfassender gestalten. Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie Kooperation zu bedeutenden touristischen Fortschritten und zur weiteren Entwicklung des Outdoor-Tourismus beitragen kann und gleichzeitig anderen Tourismusgemeinschaften als Inspiration für ähnliche Partnerschaften dienen könnte.“
Karmela Vukov-Colić, Direktorin der Tourismusgemeinschaft der Stadt Dugo Selo, ergänzt: „Dieses gemeinsame Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit dreier guter Nachbarn und die Bündelung des Outdoor-Angebots unserer Städte. Es stellt eine wertvolle Erweiterung der Angebote des Aktivtourismus dar, die die Tourismusgemeinschaft Dugo Selo in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich entwickelt hat. Wir freuen uns, dass Besucher nun – neben dem größten Pumptrack-Parcours der Region, dem beliebten selbstgeführten Spaziergang ‚Long Village Fitness Walk‘ und den bestehenden Radwegen – im Rahmen dieses gemeinsamen Projekts die vielfältigen Naturschätze und Sehenswürdigkeiten von Dugo Selo, Sveti Ivan Zelina und Vrbovec entdecken können.“
Ivana Alilović, Direktorin der Tourismusgemeinschaft der Gespanschaft Zagreb, erklärt: „Die Entwicklung des Outdoor-Angebots in Sveti Ivan Zelina, Dugo Selo und Vrbovec ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie durch gemeinsames Handeln ein Mehrwert für die gesamte Region geschaffen werden kann. Die Tourismusgemeinschaft der Gespanschaft Zagreb unterstützt dieses Projekt mit großer Freude und erkennt sein Potenzial für die Entwicklung attraktiver Radtouristenangebote sowie für die weitere Stärkung unserer Position als nachhaltige Tourismusdestination. In einer Zeit, in der Reisende zunehmend aktive und authentische Erlebnisse suchen, rücken solche Projekte die natürlichen, kulturellen und historischen Besonderheiten unserer Region in den Mittelpunkt. Die Nähe zu Zagreb und das reiche kulturelle Erbe dieses Teils der Gespanschaft schaffen optimale Voraussetzungen für Angebote, die moderne Reisende ansprechen. Gleichzeitig gewährleistet die Zusammenarbeit der lokalen Gemeinschaften die erfolgreiche Umsetzung der gemeinsamen Ziele. Besonders erfreulich sind die Einbindung moderner digitaler Lösungen, der Fokus auf Nachhaltigkeit sowie die aktive Beteiligung lokaler Akteure. Ich bin überzeugt, dass die Zusammenarbeit dieser Städte nicht nur dem Tourismus, sondern auch der lokalen Bevölkerung zugutekommen wird. Die Tourismusgemeinschaft der Gespanschaft Zagreb wird auch künftig Projekte unterstützen, die das touristische Angebot bereichern und zugleich unser kulturelles Erbe bewahren.“









