In Velika Gorica fand eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Der Einfluss der Infrastruktur auf die touristische Entwicklung einer Destination“ statt, die zentrale Akteure des Tourismussektors der Gespanschaft Zagreb zusammenbrachte und den Dialog darüber eröffnete, wie Infrastruktur, qualitatives Management und Zusammenarbeit die Entwicklung eines nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und menschenorientierten Tourismus prägen.
Die Veranstaltung wurde von der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie ihrem Institut für wissenschaftliche Forschungs- und künstlerische Arbeit in Velika Gorica organisiert, mit Unterstützung der Stadt Velika Gorica, des Tourismusverbandes der Gespanschaft Zagreb und des Tourismusverbandes der Stadt Velika Gorica. Die Diskussion wurde von Katja Mikulčić moderiert, während Akademiemitglied Zvonko Cvetnić mit einem fachlichen Beitrag zur Debatte beisteuerte.
Einen besonders wertvollen Einblick gab Lidija Capković Martinek, Sprecherin des Internationalen Flughafens Zagreb, die die zentrale Bedeutung des Flughafens für die Entwicklung des kontinentalen Tourismus hervorhob und erläuterte, wie seine Verkehrsanbindung direkte Auswirkungen auf geschäftliche, kulturelle und touristische Bewegungen in der gesamten Region hat.
Die Direktorinnen der Tourismusverbände, Ivana Alilović und Maja Toth, präsentierten die Entwicklungsrichtungen der Destination und betonten die Bedeutung einer Planung, die auf Daten, Wissen und Zusammenarbeit basiert. In ihrem Beitrag hob Ivana Alilović hervor, dass die Gespanschaft Zagreb die einzige Tourismusregion in der Republik Kroatien ist, die die Glasgow Declaration unterzeichnet hat und sich damit zu beschleunigtem Handeln in der Klimanachhaltigkeit verpflichtet. Zudem wies sie darauf hin, dass die Gespanschaft am 2. Oktober dieses Jahres ihren Destinationsmanagementplan verabschiedet hat und damit einen klaren und verantwortungsvollen Weg in Richtung nachhaltigen und regenerativen Tourismus einschlägt. Maja Toth ergänzte, dass Velika Gorica kürzlich den Prozess der öffentlichen Konsultation zu ihrem eigenen Managementplan abgeschlossen hat, was die Einbindung und Offenheit der lokalen Gemeinschaft verdeutlicht.
In der Diskussion wurde hervorgehoben, dass Infrastruktur – sei es in Form eines Flughafens oder kultureller, sportlicher und touristischer Einrichtungen – die Grundlage jeder langfristigen Entwicklung bildet. Ebenso entscheidend sind jedoch die Menschen: landwirtschaftliche Familienbetriebe, kulturelle Institutionen, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie alle Akteure, die durch ihre Arbeit die Identität einer Destination prägen. Gerade sie schaffen ein lebendiges, authentisches und ganzjähriges Angebot, das erfolgreiche Destinationen von den Durchschnittlichen unterscheidet.
Das Fazit des Panels war klar und überzeugend: Die Zukunft des Tourismus in der Gespanschaft Zagreb beruht auf Zusammenarbeit. Die Synergie zwischen Institutionen, Tourismusverbänden, Wirtschaft und lokaler Gemeinschaft ist der Schlüssel zu einer ausgewogenen, nachhaltigen Entwicklung, die sich an den realen Bedürfnissen von Raum und Menschen orientiert.
Die Diskussion hat gezeigt, dass die Gespanschaft Zagreb den Tourismus bewusst und verantwortungsvoll entwickelt und gemeinsam mit ihren Partnern eine Destination gestaltet, die mit gleicher Sorgfalt bewahrt, was sie besitzt, und gestaltet, was kommt.









